Das Antiaggressionstraining im sozialen
Trainingskurs
des
Landkreises Bördekreis
ist ein Modellprojekt speziell
für
Jugendliche,
welche straffällig bzw. auffällig geworden
sind und bei denen aggressive Verhaltensweisen und
eine
geringe Frustrationstoleranz
zu erkennen sind.
Aggression und Gewalt sind komplexe,
interaktionale
Erscheinungsformen, die
vor
dem
Hintergrund des
gesellschaftlichen
Wandels
und im Zuge der Individuali-
sierung
betrachtet
werden muss.
(vgl. Beck, U.,
Risikogesellschaft,
Frankfurt a.M. Suhrkamp 1986).
Dabei spielen neben der Persönlichkeit, die
Erziehung im
Elternhaus, das soziale Umfeld,
die Schule, die Peergroups
(Gruppe der Gleichaltrigen) auch die politische Orientierung
eine
entscheidende Rolle in der Entwicklung des
jungen
Menschen zum Erwachsenen.
Ziel der Maßnahme war es hierbei Freizeitinteressen
zu
ent-
wickeln,
sich neue Verhaltens
muster,
besonders
im
Hinblick
auf die
Vermeidung
von
Gewaltanwendung,
anzueignen, die
soziale
Kompetenz zu fördern, insbesondere
eine
Verantwortung
für das
eigene Handeln, sowie
Betroffenheit,
Mitgefühl und
Einfühlungs
vermögen
für die Opfer
zu entwickeln.
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